„Pommesbuden-IT“ ist kein Schimpfwort – es ist eine Lebenseinstellung. Während Enterprise-Abteilungen Millionen in Berater-Folien, Change-Management und Lizenz-Erpressung versenken, bauen Pragmatiker Systeme, die einfach laufen. Diese Seite ist der Gegenentwurf zum Enterprise-Kassenschlager.
Das Manifest: Die 5 Grundsätze
- Einfachheit schlägt Abstraktion: Ein Shell-Skript, das man versteht, ist besser als eine CI/CD-Pipeline, die niemand mehr reparieren kann.
- Open Standards > Proprietary Lock-in: Keine proprietären Formate oder Lizenzmodelle, die bei der nächsten Quartalszahl verdreifacht werden.
- Direkte Verantwortung: Wer das System baut, betreibt es auch. Keine Übergabe-Protokolle an externes Out-Tasking.
- Keine drei Wochen Wartezeit für einen DNS-Eintrag oder eine Firewall-Regel.
- Keine künstliche Komplexität, nur um Budget-Aufstockungen im Konzern zu rechtfertigen.
Realitäts-Check: Konzerne vs. Fritten-IT
| Problem / Aufgabe | Enterprise IT | Fritten-IT |
|---|---|---|
| DNS-Eintrag ändern | Ticket-Kaskade, 3 Teams, Change-Board (5 Tage) | DNS-01 API / Split-DNS (20 Sekunden) |
| Remote-Zugriff | Teure MPLS-Trassen & unzuverlässige VPN-Clients | WireGuard / Tailscale / Mesh-Netzwerk |
| Virtualisierung | VMware-Lizenz-Chaos & teure SANs | Proxmox VE + ZFS / Ceph Cluster |
| Dokumentation | Veraltetes Confluence, das niemand liest | Git-Repository mit Markdown (Infrastructure as Code) |
Der Pragmatiker-Stack
Werkzeuge, die sich seit Jahren bewährt haben und ohne Lizenzmonster auskommen:
OS & Base
Debian, Ubuntu LTS, Alpine. Keine Experimente am offenen Herzen, sondern solide Stabilität.
Routing & Security
OPNsense, WireGuard, Cloudflare Tunnel, Caddy, Traefik. Verschlüsselung überall als Standard.
Services & Apps
Docker, Mailcow, Vaultwarden, Authentik, Proxmox. Selbstgehostet, performant, unter eigener Kontrolle.